10 Tipps für Google-AdWords

Am Anfang empfiehlt es sich lieber kleine, überschaubare Text-Anzeigen mit sehr zielgenauen und relevanten Keywords zu schalten und bauen diese dann später auszubauen.

Keywords, die schlecht convertieren, sollten erst einmal pausiert oder gleich gelöscht werden. Außerdem: Viele Werber wenden keine ausschließenden Keywords an. Dabei sollten Sie gerade wenn Sie einen Online-Shop betreiben, im großen Umfang gebrauch von ausschließenden Keywords machen.

Werben Sie local oder sehr regional. Sie haben bei Google die Möglichkeit nur in einer Stadt, einem Bundesland oder einem beliebigen Land zu werben. Nutzen Sie diese Chance! Weiter können Sie lokale Anzeigen schalten, so dass Sie nur Google Maps angezeigt werden. Da immer noch wenige Unternehmen von den lokalen Text-Anzeigen Gebrauch machen, gehören sie zu den etwas preisweitereren Möglichkeiten.

Verfeinern Sie Ihre Kampagneneinstellungen: Adwords-Beginner vernachlässigen die Konfiguration der Kampagnen oft. Das rächt sich oft später, vor allem dann, wenn die Content-Gebote nicht einzeln festgelegt werden und womöglich zu hohen CPC-Durchschnittswerten führen. Die Festlegung des perfekten maximalen CPCs (bei Ziel der Klick-Maximierung) kann mit Unterstützung des Keyword-Planners (Option Nummer drei: Traffic-Schätzungen für Keyword-Liste abrufen) überprüft werden. Bei jedem Budget kann jener maximale CPC von der Grafik abgelesen werden. Zusätzlich lassen sich die durchschnittlichen CPCs für das Set an Schlüsselwort ermitteln, die in der Versteigerung um eine Anzeigenposition auf der Google Suchergebnisseite im Schnitt bezahlt werden.

Mit Lables kann man Keywords, Anzeigen, Anzeigengruppen oder Kampagnen Taggen bzw. Gruppieren. Beispielsweise können so Brand- und generische Produktkampagnen gekennzeichnet und mit Hilfe eines Filters getrennt voneinander angezeigt werden. Von Vorteil ist es auch Keywords mit hohen CPOs zu kennzeichnen, um deren Kosten-Leistungsverhältnis im Blickfeld zu behalten und über den Zeitverlauf zu bewerten.

Nicht immer stimmen die eigenen Keywords mit den eigentlichen Suchbegriffen der Besucher überein. Mithilfe der tatsächlichen Suchbegriffe können Sie feststellen, welche Keywords wirklich zu Anzeigenschaltungen und Klicks geführt haben. Hier finden Sie auch Ideen zu neuen, eventuell besser passenden Keywords oder entdecken Suchbegriffe, die irrelevant für Ihre Anzeigen sind und somit auf die Liste mit den ausschließenden Keywords landen.

Mithilfe der Adwords Campaign Experiments (ACE) können Sie sich Änderungen an Anzeigen, Geboten, Keywords, etc. und deren Auswirkung auf die Performance im Vergleich zu ursprünglichen Einstellungen anzeigen lassen. Nach Ende des Tests können Sie wählen, ob Sie die Anpassungen behalten wollen oder nicht, weil etwa die neue Gebotsstrategie bessere Klickraten verzeichnete oder, ob wieder die ursprünglichen Einstellungen genutzt werden sollen, weil beispielsweise die alte Anzeige doch besser konvertierte, als die neue.

Als Einstieg in Google Adwords haben wir hier die 10 Tipps für Ihre Google Adwords-Optimierung zusammengestellt:

1. Passen Sie die Account-Struktur der Website-Struktur an

2. Bezeichne Kampagnen und Anzeigengruppen logisch bzw. beschreibend

3. Verwende den Keyword-Planner für CPC Gebote

4. Nutzen Sie die Anzeigen-Erweiterungen

5. Verwende Labels für eine bessere Übersicht

6. Verwende automatisierte Regeln

7. Nutze negative Keywordlisten

8. Verwende Sitelinks mit Beschreibung

9. Analysiere die Sitelink-Performance

10. Nutzen Sie das Remarketing