E-Mail-Marketing-Tipps, die man beachten sollte!

Auf dieser Seite finden Sie nützliche E-Mail-Marketing Tipps und Tricks, die Ihnen bei der Optimierung Ihres Newsletters helfen können. Wir haben für den Anfang für Sie eine ausführliche Liste mit den grundsätzlichen Punkten zusammengestellt.

E-Mail-Marketing ist kein Hexenwerk. Mit der richten Anleitung können Sie Ihren Newsletter erfolgreich machen.

 

E-Mail-Marketing-Tipps

  • Versenden Sie niemals Werbung per E-Mail, ohne den Empfänger vorher zu fragen.
  • Auch bei Geschäftsadressen sollten Sie vorher das Einverständnis einholen.
  • Ob Ihre Mailings als Belästigung empfunden werden oder ob Sie erwünschte Werbung versenden, entscheidet der Empfänger. Fragen Sie doch einfach, wie Ihre Informationen „ankommen“.
  • Senden Sie nach Eingabe der E-Mail-Adresse eine Bestätigung. Damit erfüllen Sie die gesetzlich geforderte Pflicht zur Protokollierung.
  • Sagen Sie dem Nutzer konkret, wofür Sie seine E-Mail-Adresse verwenden.
  • Lassen Sie Besucher Ihrer Homepage nicht gehen, ohne ihnen anzubieten, weitere Informationen per E-Mail zuzusenden.
  • Fügen Sie außer der E-Mail-Adresse keine Pflichtfelder bei der Dateneingabe ein.
  • Wenn Sie mehr als nur die E-Mail-Adresse wissen wollen, sagen Sie dem Nutzer, was er davon hat, weitere Felder auszufüllen.
  • Nennen Sie einen überzeugenden Grund, warum jemand Ihren Newsletter abonnieren sollte.
  • Ob eine E-Mail gelöscht oder gelesen, wird hängt vom Absender ab und untergeordnet von der Betreffzeile.
  • E-Mail-Marketing mit Fremd-Adressen ohne Einwilligung funktioniert nicht und hinterlässt verbrannte Erde.
  • Opt-Out ist das Spiel mit dem Feuer.
  • Single-Opt-In sollten sie nur verwenden, wenn Ihre Software nicht in der Lage ist, das Opt-In per E-Mail zu bestätigen.
  • Confirmed-Opt-In ist bequem zu bedienen, schafft Vertrauen und damit die Basis für langfristig gute Beziehungen
  • Registrieren Sie bei jeder Anmeldung Datum und Uhrzeit sowie die IPAdresse, damit Sie in Streitfällen nicht mit leeren Händen dastehen.
  • Double-Opt-In ist der sicherste Weg, jedoch für Nicht-Profis manchmal zu kompliziert.
  • Finden Sie heraus, was die Empfänger Ihrer E-Mails an diesen schätzen und was sie davon abhält, diese abzubestellen.
  • Spätestens, wenn es Beschwerden hagelt, wissen Sie, dass das ungefragte Eintragen in Ihren Verteiler bei Ihrer Zielgruppe auf Verärgerung stößt. Deshalb fragen Sie einfach mal Einige vorab per Telefon, um ein Stimmungsbild zu erhalten.
  • Senden Sie eine Mail, in der Sie zum Eintragen in Ihren Verteiler auffordern. Wer nicht reagiert, bekommt dann Post-Mailings, in denen Sie die Vorteile Ihrer E-Mail-Dienste erläutern, bis er sich einträgt.
  • Holen Sie sich die Zustimmung mündlich direkt bei der Übergabe der Visitenkarte.
  • Senden Sie umgehend eine Bestätigungs-E-Mail.
  • machen Sie Ihren E-Mail-Newsletter so gut, dass Interessenten es als kostenlosen Zusatzservice empfinden, wenn sie zum erlesenen Kreis der Empfänger gehören.
  • Bereiten Sie eine Begrüßungs-E-Mail für Neuabonnenten vor, in der Sie die Vorteile Ihres Newsletters beschreiben.
  • Erfolgreiches E-Mail Marketing ist die Differenz zwischen Einwilligungen und Abbestellungen.
  • Machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, dass beim E-Mail-Marketing der Kunde die Macht übernimmt. Wer abbestellt, ist für Sie verloren.
  • Sagen Sie klipp und klar, wozu Sie E-Mail-Adressen verwenden, sonst werden diese bald kündigen und böse Kommentare auf Meinungsportalen schreiben.
  • Erklären Sie in verständlichen Worten, was den Abonnenten Ihres Newsletters erwartet.
  • Interessenten erhalten nur explizit selbst angeforderte Werbung.
  • Adressen werden nur zum angegebenen Zweck verwendet.
  • Empfänger können sich selbst vom Verteiler streichen.
  • Jede Nachricht enthält Hinweis auf Kündigungsmöglichkeit.
  • Adresse wird nicht ohne Zustimmung weitergegeben.
  • Umgang mit persönlichen Daten wird in einer Datenschutzrichtlinie erläutert.
  • Lassen Sie qualifizierte Interessenten auf Ihrer Homepage nicht fortgehen, ohne sie nach der E-Mail-Adresse zu fragen.
  • Verstecken Sie nicht irgendwo einen Hyperlink auf den Newsletter, sondern platzieren Sie das Eingabefenster für die E-Mail-Adresse so exponiert deutlich dass jeder Besucher es sieht.
  • Erklären Sie einem guten Freund in einem Satz, warum Interessenten Ihren Newsletter abonnieren. Lassen Sie dabei ein Diktiergerät laufen. Dieser Satz gehört neben das Eingabefeld und nicht irgend ein austauschbarer Werbespruch.
  • Schreiben Sie neben das Eingabeformular eine Garantie: „Sie können jederzeit bequem wieder abbestellen“.
  • Weisen Sie gleich neben dem Eingabeformular darauf hin, dass Sie keine Daten an Dritte weitergeben.
  • Vermitteln Sie die Sicherheit, dass der Anmeldevorgang erfolgreich war: Formulieren Sie eine freundliche HTML-Bestätigung und eine in sachlich-direktem Ton gehaltene Begrüßungs-E-Mail.
  • Schaffen Sie Vertrauen durch eine Abbestellmöglichkeit in jeder EMail.
  • Halten Sie Ihren E-Mail-Verteiler ohne Aufwand aktuell und gepflegt, indem Sie Empfängern eine automatisierte Kündigungsmöglichkeit anbieten.
  • Machen Sie die Abbestellung auch dann möglich, wenn der Abonnent eine E-Mail-Weiterleitung aktiviert hat und nicht weiß, unter welcher E-Mail-Adresse er sich bei Ihrem Dienst eingeschrieben hat.
  • Bieten Sie eine mit Abbestellmöglichkeit, die mit wenigen Klicks bequem ohne die Eingabe zusätzlicher Texte möglich ist.
  • Bieten Sie einen codierten Hyperlink, mit dem der Nutzer direkt auf „seiner“ Abmelde- oder Profiländerungs-Seite landet. Bei sensiblen Daten sichern Sie zusätzlich mit einem Passwort, das auf Anfrage per E-Mail zugeschickt wird.
  • Vermeiden Sie eine allgemein zugängliche Profiländerungs-Seite, bei welcher der Zugang zum eigenen Profil allein durch Eingabe der EMail-Adresse möglich ist. Die Daten sind nicht gegen Mißbrauch und Manipulation gesichert.
  • Befolgen Sie §28 Abs. 4 des Bundesdatenschutzgesetzes, und unterrichten Sie den Empfänger über sein Widerspruchsrecht, wenn Sie E-Mails zum Zwecke der Werbung versenden.
  • Messen und verfolgen Sie kontinuierlich die Zahl der An- und Abmeldungen Ihres E-Mail-Dienstes als Barometer der Kundenbeziehung.
  • Messen Sie, bei welchen Zielgruppen die Abbestellrate überproportional hoch ist.
  • Konzentrieren Sie sich bei der Minimierung der Abbestellrate auf Ihre besonders wertvollen Kunden.
  • Messen Sie den Erfolg Ihrer E-Mails an eigene Adressen nicht an der hohen Responserate, sondern an der niedrigen Abbestellerrate.
  • Stören Sie niemals die zügige Anmeldung durch technische Fragen nach bevorzugten E-Mail-Formaten.
  • Stellen Sie an den Anfang Ihrer HTML-Mail ein Bild, in dessen Alternativtext steht, wie zu Offline-HTML gewechselt werden kann.
  • Stellen Sie an den Anfang Ihrer HTML-Mail eine Kommentarzeile, in der steht, wie zum Text-Format gewechselt werden kann.
  • Wenn Sie überwiegend Privatnutzer haben, versenden Sie Offline-HTML, ansonsten „normales“ HTML.
  • Wenn Sie Offline-HTML versenden, verwenden Sie kleinere Bilder und halten Sie die Dateigröße unter 80 KB.
  • Bieten Sie am Ende jeder Text-Mail einen Wechsel zum HTMLFormat an.
  • Die persönliche Anrede ist mehr als nur ein Gebot der Höflichkeit.
  • Sagen Sie dem Leser im ersten Satz, welcher Nutzen ihn erwartet, wenn er weiterliest.
  • Das PS hat in E-Mails nur eine schwache Wirkung und stört eher
  • Fordern Sie zum Weiterleiten der E-Mail an andere Interessenten auf.
  • Das Impressum oder ein Hyperlink darauf ist Pflicht.
  •  Bieten Sie einen direkten Hyperlink zur Pflege der eigenen Daten an.
  • Die Abbestellfunktion passt am besten ans Ende der E-Mail, in jedem Fall sollte Sie nicht damit beginnen.
  • Absender ist die Firma und nicht ein Mitarbeiter. erläutert.
  • Verzichten Sie im Betreff auf alles was marktschreierisch erscheint.
  • Testen Sie Ihre Mailings. Senden Sie ein Testmailing an einen Teil der Adressen, bevor das Hauptmailing herausgeht. Senden Sie an zehn Prozent der Empfänger einen anderen Text oder Betreff, um das Reaktionsverhalten zu erforschen.
  • E-Mail-Newsletter im weiteren Sinne ist jede regelmäßig per E-Mail versandte Botschaft, die so relevant ist, dass sie nicht abbestellt wird.
  • Lesen Sie Bild: im E-Mail-Newsletter sollte alles kurz und knackig sowie auf den Punkt gebracht sein.
  • Ihre E-Mail fällt nur dadurch auf, dass Sie sich einen Ruf als Absender nutzbringender Informationen aufgebaut haben.
  • Am Anfang des Newsletters sollte ein Editorial mit einem Dreizeiler und persönlicher Anrede stehen, das vom Herausgeber unterschrieben ist.
  • Die Beiträge bestehen aus Überschrift, kleinem Bild und einem Fünfzeiler mit Hyperlink auf Details.
  • Verlinken Sie nicht nur das Wort „mehr“ am Ende des Beitrages sondern auch Überschrift und Bild.
  • Sparen Sie an grafischer Gestaltung, konzentrieren Sie sich darauf, die Inhalte in den Vordergrund zu stellen.
  • Schaffen Sie Transparenz: sagen Sie dem Empfänger, warum er diese E-Mail erhält.
  • Bieten Sie besonders bei Standalone-Mails dem Empfänger die
  • Chance, sich selbst vom Verteiler zu streichen.
  • Der Absender von Standalone-Mails ist grundsätzlich der Adresseigner und nicht der Werbetreibende.
  • Lassen Sie sich als Werbetreibender vom Adresseigner mit einem kurzen Text als besonderer Kooperationspartner empfehlen.
  • Machen Sie den Lesern ein besonderes Angebot, dass „normale“ Kunden in dieser Form nicht bekommen.
  • Machen Sie dem Leser anhand eines aktuelles Anlasses plausibel, warum er Ihre E-Mail gerade jetzt erhält.
  • Verwenden Sie Bilder nicht zu exzessiv, denn sie blähen die Dateigröße unnötig auf.
  • Setzen Sie Bilder ein, um Ihre Aussagen zu visualisieren und damit schneller erfassbar zu machen.
  • Integrieren Sie Formularelemente direkt in die E-Mail, um Response zu erzielen.
  • Sie wissen, welche Informationen für Ihre Empfänger relevant sind und nur das senden Sie ab. Nicht Quantität sondern Qualität zählt.
  • Suchen Sie sich Partner, die Ihnen Content liefern.
  • Scannen Sie regelmäßig die unterschiedlichsten Quellen ab.
  • Machen Sie sich eine Checkliste in Frage kommender Themen, die Sie vor jeder Aussendung durchgehen.
  • Versenden Sie E-Mails eventgesteuert: Wenn ein Ereignis so relevant ist, dass Ihre Kunden es unbedingt wissen sollten, dann versenden Sie sofort eine E-Mail.
  • Senden Sie immer wieder unterschiedliche Informationen und messen Sie welche Themen bei Ihren Empfängern am besten „ankommen“.
  • Fragen Sie Ihre Empfänger, welche Frequenz Ihnen am liebsten ist.
  • Bringen Sie mindestens in jeder dritten E-Mail etwas wirklich Relevantes, sonst wandern Ihre Leser ab.
  • Finden Sie heraus, welche Hyperlinks von Menschen angeklickt wurden, die ansonsten noch nie irgend etwas angeklickt haben. Das sind die Inhalte, mit denen Sie abwanderungsgefährdete Leser halten können.
  • Bieten Sie eine Funktion zum Weiterleiten der E-Mail an Bekannte.
  • Beobachten Sie, welche Themen es sind, die am häufigsten weiterempfohlen werden, denn diese bringen Ihnen die meisten Neukunden.
  • Nutzen Sie E-Mail-Marketing, um den Erfolg Ihres Direktmarketing automatisiert und präzise zu messen, anstatt aufwändig Strichlisten zu führen.
  • Messen Sie die Zahl der Neuanmeldungen und bilden Sie einen gleitenden Mittelwert, um langfristige Trends zu erkennen.
  • Finden Sie heraus, was die wichtigsten Wirkungsfaktoren sind, die die Neuanmeldungen in die Höhe treiben oder abfallen lassen.
  • Messen Sie, wann die bevorzugte Zeit für Neuanmeldungen ist.
  • Messen Sie, ob Anmeldungen eher am Wochenende oder unter der Woche kommen.
  • Messen Sie wie viele Ihrer Abonnenten mit ihrer Privatadresse registriert sind und wer über die Geschäftsadresse kommt.
  • Die gemessene Öffnungsrate ist kleiner als die echte Öffnungsrate, da manche Abonnenten die Text-Version oder Offline lesen.
  • Messen Sie die Öffnungsrate, um am Steigen oder Sinken Trends in der Akzeptanz zu erkennen.
  • Messen Sie die Klickrate, um festzustellen, ob Ihre Themen auch für den Leser interessant sind.
  • Messen Sie auch die versteckten Folgekosten Ihrer Mailings. So können „handgeschriebene“ E-Mail-Antworten erhebliche Mehrkosten verursachen.
  • Messen Sie auch den Zusatznutzen durch Weiterempfehlungen und gewinnen Sie kostenlos neue Kunden.
  • Messen Sie nicht nur Öffnungs- und Klickrate, sondern berechnen Sie auch die Klickwahrscheinlichkeit, um den optimalen Zeitpunkt Ihres Mailings zu ermitteln.
  • Messen Sie das Klickverhalten abhängig von der Zielgruppe und orientieren Sie sich bei der Wahl Ihres optimalen Versandzeitpunkts an Ihren Premium-Kunden.
  • Messen Sie welche Hyperlinks an welchen Positionen zu welchen Thema in Ihrem Newsletter am häufigsten angeklickt werden.
  • Messen Sie nicht nur was angeklickt wurde, sondern auch wer was angeklickt hat.
  • Messen Sie, wie viele Verkäufe Ihre Kampagne bewirkt hat, um die genaue Konversionsrate zu ermitteln und Ihr E-Mail-Marketing zu bewerten.
  • Messen Sie, wieviel Umsatz Ihnen jeder Hyperlink in Ihrem Mailing bringt und verkaufen Sie nur die Produkte, die Ihnen den höchsten Gesamtumsatz bringen.
  • Senden Sie eine Bestätigungs-E-Mail wenn jemand bei Ihnen etwas eingegeben, bestellt oder sich aktiv an etwas beteiligt hat.
  • Richten Sie einen Service ein, mit dem Besucher Ihrer Webseiten auf Wunsch per E-Mail über Änderungen informiert werden.
  • Senden Sie Ihren Kunden den aktuellen Produktionsstatus oder den voraussichtlichen Liefertermin per E-Mail, sowie er bekannt ist.
  • Sparen Sie Kosten und versenden Ihre Rechnungen per E-Mail.
  • Erinnern Sie Ihre Kunden an wichtige Termine oder Veranstaltungen per E-Mail
  • Reduzieren Sie Eingabefehler. Bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, Adress- und andere Daten selbst zu ändern und zu pflegen.
  • Nehmen Sie § 19 BDSG ernst und sparen Sie Kosten: bieten Sie Ihren Kunden online die Möglichkeit zur Selbstauskunft über gespeicherte Daten.
  • Vermeiden Sie Eingabefehler und Dubletten bei der Online-Adresseingabe, indem Sie Daten sofort online abgleichen.
  • Bieten Sie informationelle Selbstbestimmung: lassen Sie Ihre Kunden wählen, welche Informationen Sie von Ihnen wollen.
  • Nutzen Sie den E-Mail-Dialog, um vorab festzustellen, welche Interessenten einmal Ihre besten Kunden sein werden.
  • Sagen Sie es auch den Unwissenden: E-Mail-Werbung dürfen Sie nur versenden, wenn der Empfänger dem zugestimmt hat.
  • Wenn Ihnen jemand eine Zustimmung gegeben hat, senden Sie umgehend eine Bestätigungs-E-Mail.
  • Nutzen Sie Ihren Newsletter als Kundentrend-Barometer: Beobachten Sie genau, wie sich die Zahl der Abbestellungen entwickelt und reagieren Sie darauf.
  • Fragen Sie nicht nur nach der E-Mail-Adresse sondern auch, ob der Empfänger nicht lieber mit Namen angeredet werden möchte. Bieten Sie Felder für die Eingabe weiterer Daten.
  • Weisen Sie darauf hin, dass alle über die E-Mail-Adresse hinausgehenden Angaben freiwillig sind.
  • Fangen Sie an zu Spielen: Entwerfen Sie einmal mit einem Formular-Editor ein eigenes Umfrage-Formular.
  • Senden Sie öfter mal Blitzumfragen an Ihre Empfänger. Und senden Sie beim nächsten Mailing die Ergebnisse.
  • Fragen Sie Ihre Empfänger doch einfach per Web-Formular, was sie interessiert.
  • Wenn Sie die Eingabe zusätzlicher Daten belohnen, sagen Sie dem Nutzer, welche Vorteile es bringt, richtige Daten einzugeben.
  • Achten Sie bei der technischen Gestaltung umfangreicher Online-Formulare unbedingt darauf, dass beim Absenden keine Fehler auftreten. Sie haben nur eine Chance – beim zweiten Ausfüllen macht der wütende Nutzer gerne Falschangaben.
  • Bauen Sie Seiten ein, auf denen Sie beim ersten Mal nur nach der EMail-Adresse fragen – den Rest bekommen Sie auch noch später.
  • Entwickeln Sie eine Permission-Leiter, indem Sie nach der E-Mail-Adresse sukzessive weitere Daten abfragen.
  • Entwickeln Sie eine „Lernende Kundenbeziehung“. Bieten Sie immer wieder die Möglichkeit zum Dialog, um Kundeninteressen zu erfassen.
  • Daten sind sensibel. Bieten Sie immer einen Hyperlink auf das eigene Profil, aber bitte einen codierten. Die reine E-Mail-Adresse als Zugang zum Profil öffnet dem Missbrauch Tür und Tor.
  • Nutzen Sie jeden Customer Touchpoint zur Marktforschung: Fragen Sie bei jedem Angebot per Online-Ankreuzfeld, ob es die Interessen des Lesers getroffen hat oder nicht.
  • Fragen Sie nur dann Daten ab, wenn es für den Nutzer einen erkennbaren Vorteil gibt, durch Dateneingabe ein Angebot besser nutzen zu können.
  • Nicht nur, weil §3a BDSG die Datenvermeidung propagiert: fragen Sie nur nach Daten, die Sie wirklich brauchen, um Ihr Angebot zu verbessern.
  • Die wahren Kosten eines Mailings per E-Mail sind nicht die Versandkosten, sondern die verlorene Permission.
  • Selektieren Sie die Zielgruppe richtig, um die Abbestellerquote und damit die wahren Kosten niedrig zu halten.
  • Finden Sie heraus, für was sich Ihre Empfänger interessieren und bilden Sie Segmente mit ähnlichen Interessen.
  • Nutzen Sie Techniken zur Segmentierung: Senden Sie nicht alles an jeden sondern jedem nur das, was wirklich interessiert.
  • Versenden Sie persönliche Botschaften, indem Sie automatisiert auf Datumsangaben reagieren, die Sie sowieso in der Kundendatenbank speichern (Geburtstag, Erstkauf…).
  • Versenden Sie eine individuelle Sondermail mit einem speziellen Themen-Sonderangebot an jemanden, der mehrfach Hyperlinks zu einem bestimmten Themenbereich angeklickt hat.
  • Bauen Sie Ihren eigenen E-Mail-Kurs, um Ihre Kunden individuell an Ihre Produkte heranzuführen.
  • Wenn Sie die Sinne ansprechen wollen und mit Ihrem Mailing aus der Masse herausstechen und positiv auffallen wollen, dann vergessen Sie E-Mails.
  • Wenn Sie viele und komplexe Inhalte dem Empfänger schmackhaft servieren möchten, wählen Sie Printmedien.
  • Wenn Sie viele und komplexe Inhalte haben, die den Empfänger interessieren, wählen Sie E-Mail.
  • Entwerfen Sie Mails, die für Ihre Zielgruppe so interessant sind, dass  die Empfänger sie noch an weitere Interessenten weiterleiten.
  • Wenn Sie Ihre Kunden schnell und formlos über eine kurzfristige Änderung informieren wollen, ist E-Mail optimal.
  • Wenn sie ein aktuelle Angebote haben, die jeweils für bestimmte Zielgruppen personalisiert werden können, nutzen Sie E-Mail zum Abverkauf.
  • Bilden Sie Gruppen von Empfängern die ähnlich mit E-Mails umgehen und beobachten Sie jede Veränderung der Gruppen.
  • Nutzen Sie die Controllinginstumente von E-Mails, um zu messen, wenn die Öffnungs- oder die Responserate in einer Empfängergruppe abnimmt.
  • Nutzen Sie spezialisierte E-Mail-Management-Lösungen, um der Flut eingehender E-Mails auf hohem Serviceniveau Herr zu werden.
  • Kaufen Sie niemals Billigadressen, bei denen Sie vermuten, dass die Empfänger auf den Versand von Werbung verärgert reagieren.
  • Standalone-Mails mit dem Adresseigner als Absender haben höhere Responseraten als Mailings, bei denen der Werbetreibende im Absender steht.
  • Nur in ganz wenigen Fällen sind Marken so stark, dass sie riskieren können selbst als Absender aufzutreten, ohne in Spam-Verdacht zu geraten.
  • Testen Sie Ihren Adressanbieter: Wenn er Ihnen nicht erlaubt, in die Mails hineinzuschreiben, wo die Adresse erhoben wurde, ist der Anbieter nicht seriös.
  • Ein seriöser Adressanbieter wird von Ihnen verlangen, dass in Ihrem Mailing eine Widerspruchsfunktion integriert ist, die online die Adresse direkt beim Eigner blockiert.
  • Einen guten Adressanbieter erkennen Sie daran, dass er Ihnen ans Herz legen wird, nicht Ihren geschätzten eigenen Namen, sondern den Namen des Adresseigners als Absender zu wählen.
  • Nutzen Sie den Marktüberblick von Onlinevermarktern oderListbrokern, um verschiedene Datenbestände so zu kombinieren, dass Sie die richtigen Zielgruppen ohne Streuverlust erreichen.
  • Wenn Sie weniger nach Interessensgebieten als vielmehr nach Soziodemografischen Angaben Ihre Zielgruppe definieren, dann sind Anbieter von Befragungs- und Lifestyleadressen für Sie richtig.
  • Wenn bei der Adressgewinnung der Erhebungszweck verschleiert wird, die Einwilligungserklärung vorangekreuzt ist und in den Mailings keine Abbestellmöglichkeit gegeben ist, dann können Sie von solchen Adressen keine hohen Responseraten erwarten.
  • Wenn der Nutzer aktiv zur Kenntnis genommen hat, dass er Werbung erhalten wird, und wenn die Adressen mit Double-Opt-In verifiziert sind, können Sie davon ausgehen, dass die Anzahl der Beschwerden über unerwünschte Werbung fast bei Null ist.
  • Wenn der Nutzer aktiv und bewusst zur Kenntnis genommen hat, dass er Werbung erhalten wird und wenn die Adressen mit Double-Opt-In verifiziert sind, können Sie davon ausgehen, dass die Anzahl der Beschwerden über unerwünschte Werbung fast bei Null ist.
  • Schauen Sie sich bei einem Adressanbieter genau an, wie die Adressaten dazu motiviert werden korrekte Profile einzugeben, und ob es eine Möglichkeit gibt, diese Profile auch nachträglich noch zu pflegen und anzupassen.
  • Je höher die Belohnung desto schlechter ist die Adresse oder die Profile.
  • Je besser die Community gepflegt ist desto höher die Response.
  • Je höher Response und Kauf incentiviert werden, desto höher sind Response- und Kaufrate. Umso schlechter sind dann aber auch die Wiederkaufraten, da viele Schnäppchenjäger erreicht wurden.
  • Wenn Sie etwas über die Qualität der Adressen eines Anbieters erfahren wollen, dann melden Sie sich doch einfach einmal selbst auf dessen Online-Erhebungsplattform an.
  • Berechnen Sie genau wieviel Sie bereit sind, in jeden neuen Kunden maximal zu investieren.
  • Abonnieren Sie doch einfach einmal selbst die E-Mails Ihres Adressverkäufers. Dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie stark auf die Interessen der Zielgruppen eingegangen wird oder ob nur Massenwerbung versandt wird, auf die nach einiger Zeit mit Abstumpfung reagiert wird.
  • Lassen Sie sich bei der Zielgruppenauswahl beraten. Reden Sie über die Ergebnisse offen mit Ihrem Dienstleister, damit dieser weitere interessante Zielgruppen suchen kann.
  • Messen Sie den Adressanbieter daran, wie gut er Sie bei der Abschätzung der zu erwartenden Responserate berät.
  • Fallen Sie nicht darauf herein, dass der Kauf incentiviert wurde – Wiederkäufer und Stammkunden gewinnen Sie so nur wenige.
  • War die Response incentiviert, so folgt auf die berauschenden Klickraten meist der Kater der Kaufrate. Je höher Response incentiviert ist, desto niedriger die Kaufrate.
  • Mindestkaufrate = Responserate * Konversionsrate = Adresspreis / Deckungsbeitrag
  • Je öfter die Adressen eines Adresseigners mit unpassender Werbung konfrontiert werden, desto niedriger wird die generelle Akzeptanz.

Quelle: T. Schwarz: DMMV-Praxishandbuch E-Mail-Marketing