like

Facebook: Neue Like-Buttons

Seit heute kann man bei Facebook die schon lange angekündigten Like-Buttons verwenden. Damit kann man Beiträge nicht nur mit „Gefällt mir“, sondern auch mit anderen Emotionen kommentieren.

Noch sehen nicht alle Benutzer das neuen Buttons. Mit einem Trick können Sie es aber freischalten. Hier eine kleine Anleitung:

Zum „Gefällt mir“-Button gesellen sich ab sofort die folgenden Buttons: Love, Haha, Wow, Traurig und Wütend.

So verwenden Sie sie:

  1. Gehen Sie zu dem Post, auf den Sie antworten möchten.
  2. Fahren Sie mit der Cursor über „Gefällt mir“.
  3. Es öffnet sich ein Pop-up mit den neuen Buttons.
  4. Klicken Sie den gewünschten Button. Andere Uster sehen daraufhin, wie Sie auf den Beitrag geantwortet haben.
FYNDIQ

FYNDIQ – Findest Du oder sucht Du noch?

Schwedischer Online-Marktplatz für Händler ist auch in Deutschland gestartet

In der Schnäppchen-Branche weht frischer Wind: FYNDIQ, ein Internet-Marktplatz aus Schweden, setzt sich zum Ziel den Onlinehandel in Deutschland neu aufzumischen. Seit einem halben Jahr bereits online, will sich das Unternehmen auf den deutschen Markt nicht von Branchen-Giganten wie Ebay und Amazon abschrecken lassen, sondern vieles anders und besser machen.

Die Probleme der etablierten Online-Marktplätze in Deutschland sind bekannt: Viele Händler beklagen die komplizierten Preismodelle, die für sie schlechten Konditionen und auch den verbesserungswürdigen Service der den Händlern geboten wird. Außerdem stehen Marktplätze wie Amazon, die selbst Produkte verkaufen, den eigenen Anbietern oft als Konkurrenz gegenüber. An diesen Anforderungen möchte der neue Marktplatz FYNDIQ anknüpfen und will sich ganz den Wünschen und Bedürfnissen der Händler widmen.

FYNDIQ zahlt seinen Händlern 95 Prozent des Verkaufspreises aus, das entspricht quasi einer Verkaufsprovision von einheitlich fünf Prozent.

Zwar klingt das Angebot attraktiv, ob aber FYNDIQ seinen Erfolg in Schweden auch in Deutschland feiern kann, ist noch nicht sicher. Für die Skepsis gibt es Gründe: Es gibt hierzulande, wie wahrscheinlich in Schweden nicht, mit Hitmeister.de bereits einen Marktplatz, der Händler mit einem ähnlichen Konzept anspricht. Dieses hat rund 4000 Onlinehändler, die bereits den Markplatz nutzen, überzeugt. Ähnlich wie bei FYNDIQ, müssen sie keine Einstellgebühren bezahlen und erhalten die Verkaufserlöse direkt vom Marktplatzbetreiber. Mit zwei Millionen Besuchern im Monat hat Hitmeister zudem bereits eine solide Nutzerbasis.

Es bleibt spannend, ob sich nun die neue Plattform zum serviceorientierten Marktplatz für Onlinehändler und gleichzeitig zum Einkaufsparadies für Schnäppchenjäger in Deutschland entwickeln wird.

amazon

Same Day Delivery: Amazon startet Dienst in Deutschland

Heute wurde bekannt, dass Amazon in insgesamt 14 Regionen in Deutschland, die bestellte Ware am Abend der Bestellung zwischen 18.00 und 21.00 Uhr ausgeliefert wird. Dies gilt für alle Werktage einschließlich Samstag so Amazon. Für Prime-Kunden ist die Lieferung ab einem Warenwert von 20 € kostenlos, alle andere bezahlen für den Service knapp zehn Euro pro Bestellung.

In folgenden Regionen ist der Dienst von Amazon verfügbar.

  • Berlin
  • Bonn
  • Nürnberg
  • München
  • Frankfurt
  • Bremen
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Hamburg
  • Hannover
  • Köln
  • Leipzig/Halle
  • Stuttgart
  • Große Teile des Ruhrgebiets

Amazon beginnt mit dem neuen Service kurz vor dem lukrativen Weihnachtsgeschäft. Auch andere Online-Händler testen gerade eine schnellerer Zustellung. Dieser neue Dienst wird den Druck auf den stationären Handel weiter erhöhen.

mockup_laptop_2_small

Start der Crowd Buying Plattform Series Zero

Europa ist um eine innovative Gründungsidee reicher. Über die neue Crowd Buying Plattform namens „Series Zero“ werden ab sofort neuartige und innovative Produkte angeboten, die es bislang in dieser Form in Deutschland und Europa nicht gab. Dies umfasst Innovationen aus Deutschland und Europa, aber auch Neuheiten amerikanischer oder asiatischer Hersteller, die hierzulande erstmalig angeboten werden.

Crowd Buying verbindet erstmalig die Vorteile von Crowd Funding mit klassischen Verkaufsprozessen. Die Käufer können die Artikel innerhalb der Kampagnenlaufzeit erwerben und bekommen, sofern die Mindestsumme erreicht wird, die Ware innerhalb eines üblichen Zeitraumes von maximal etwa 3 Monaten zugeschickt. Wird die Mindestsumme nicht erreicht, erhalten alle ihr Geld zurück.

Anders als beim klassischen Crowd Funding bekommt der Käufer weder Geschäftsanteile des Unternehmens noch Geschenke („Rewards“). Auch ist die Produktentwicklung wesentlich weiter vorangeschritten, da sich beim Crowd Funding das Produkt üblicher Weise noch in der Entwicklungsphase befindet. Beim Crowd Buying hingegen ist die Produktentwicklung abgeschlossen und die „Nullserie“ muss nach Kampagnenende nur noch produziert werden.

Damit bietet Series Zero neben deutschen Startups und KMUs auch internationalen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Innovationen über Kampagnen anzubieten und in den europäischen Markt einzuführen. Alle Kampagnen werden mehrsprachig dargestellt und somit eine breite Käuferschicht aus ganz Europa angesprochen. Crowd Buying schließt damit die Lücke zwischen Crowd Funding und dem klassischen Verkauf im stationären Handel oder im Internet.

Erste Anbieter konnten bereits gewonnen werden. Diese umfassen einen Nanotechnologie-Kleber für Smartphones und Tablets, für Apple-Fans einen USB-Stick für Iphone und Ipad, eine Laser-Projektionsmaus, die Gamer und Technikfans interessieren dürfte, eine Smoothie-Zubereitung aus Berlin mit gefriergetrockneten Früchten für Gesundheitsfans und Smoothie-Liebhaber sowie eine sogenannte Multitasche, eine Damen-Handtasche mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. Das Angebot an Kampagnen wird stetig ausgebaut und daher laufend erweitert.

amazon

Amazon ist die erste Anlaufstelle für die Produktsuche im Netz

Vier von zehn Nutzern in den Vereinigte Staaten recherchieren ein Produkt zunächst auf dem Amazon. Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung von BloomReach. Aber warum wird Amazon so genutzt?

Ist ein Kunde auf der Suche nach einem bestimmten Produkt, öffnet er zuerst die Website von Amazon. Dieses Vorgehen existiert es laut der Studie von BloomReach, einem Start-up für E-Commerce Anwendung, immer öfter. Rund 44 Prozent der Teilnehmer an der Studie navigieren also auf der Suche nach einem bestimmten Artikel erst einmal auf Amazon. 34 Prozent geben an zunächst ein Produkt über eine Suchmaschine wie Google oder Bing zu suchen. Nur 21 Prozent beginnen unmittelbar auf der Webpräsenz eines anderen Online-Shops.

Eine Untersuchung von Forrester Research aus dem Jahr 2012 kam zu dem Ergebnis, dass 30 Prozent der Nutzer ihre Onllin-Tour unmittelbar bei Amazon starten. 13 Prozent starteten nach dieser Evaluation ihre Produktsuche über eine Suchmaschine. Die Untersuchung ist jedoch aufgrund ihrer Methodik nicht eins zu eins übertragbar.

Ein Hauptfaktor für den wachsenden Austieg von Amazon ist das Prime-Angebot. Mit fortlaufend neuen Vorteilen versucht Amazon Nutzer an sich zu binden und neue zu gewinnen.
Die Analyse veranschaulicht nicht nur den Wettbewerb von Amazon mit anderen Online-Shops, sondern auch mit Suchmaschinen wie Google. Denn Nutzer, die ein Produkt suchen, sind für Google äußert einträglich wegen der verkauften Werbeanzeigen neben den Resultaten. Diese Gefahr durch Amazon ist einer der Beweggründe, warum Google versucht in den Online-Handel einzusteigen. Unter anderem mit Initiativen wie den „Buy-Buttons“ bei mobilen Werbeanzeigen. Für die Untersuchung fragte BloomReach rund 2.000 Online-ShopperKäufer in den Vereinigte Staaten.

ebay

eBay arbeitet an intelligenter Suche

Zur Verbesserung der Suchfunktion verbessert ebay seine Suche durch eine intelligente Suche, die anhand der Suchanfragen der User genau weiß, was der Besucher sucht. Dafür benutzt eBay „maschinelles Lernen“ sowie künstliche Intelligenz, wodurch der User und dessen Handeln passender untersucht werden soll.

Die Problemstellungen für eine Plattform wie eBay sind beträchtlich, weil die Fotos und Beschreibung des Produktes von den Verkäufern geschrieben werden und können dadurch absolut nicht überwacht werden. Deshalb verknüpft eBay alle Angaben, begonnen beim Bild über die Produktbeschreibung, bis zur Überschrift und dem Besucher-Verhalten. Dabei sollen zum Beispiel Turnschuhe, die in den USA angeboten werden, deutschen Usern angezeigt werden. eBay möchte dadurch auch Suchanfragen erlauben, die losgelöst von Land oder Sprache sein können. Seit Juli straft eBay Händler, die gleiche Artikel mehrfach auf dem Marktplatz online stellen, härter ab und rankt diese Händler in der Kategorie „Beste Ergebnisse“ schlechter. Durch diese Aktion möchte der ebay erreichen, dass die Artikelsuche  für die User nicht durch identische Angebote erschwert wird.

pinterest

Pinterest startet mit Buyable-Pins eCommerce-Offensive

Das Bildernetzwerk führt in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Kaufhausketten und Einzelhändlern Buyable Pins ein, über die Anwender unmittelbar die Artikel aus den Posts erwerben können. Dies eröffnet neue Chancen für Werbende und benutzt den spontanen Kaufimpuls der Kunden. Pinterest spricht von rund zwei Millionen kaufbaren Pins. Das ist nur ein geringer Anteil aller Pins. Der Dienst startet in den UAS. Wann die Buyable Pins auch nach Europa und Deutschland kommen, ist unklar.

Pinterest will mit der unmittelbaren Durchführung der Bestellungen nicht allzuviel zu tun haben. So spricht das Unternehmen davon, dass etwa Kreditkarteninformationen nicht auf den Servern von Pinterest gespeichert werden.

Payment-Anbieter des eCommerce-Features ist Stripe. Wie bei Facebook und Twitter auch, unterstützt der Dienst als Kooperationspartner die Transaktionsabwicklungen. Diese alles in allem zwei Millionen käuflich zu erwerbenden Produkte sind ab sofort mit einem blauen Button markiert. Für ein gezieltes Einkaufen, kann der User die Recherche auch nach Preisen filtern. Zu den ersten Verkäufern, die ihre Produkte auf der Internetseite offerieren, gehören unter anderem Macys und der Shop-Betreiber Shopify.

Der Start der Buyable Pins in Deutschland ist bisher noch nicht bekannt.

google3

Purchase on Google: Kaufen-Button in der Suche startet

Suchen User mit ihren Handys via Google nach Artikeln, werden in den Resultaten schon Möglichkeiten zum Kauf dieser Produkte dargestellt. Nun stellt der Google seine Software „Purchases on Google“ offiziell vor. Der Absatz soll nach wie vor durch den Anbieter erfolgen. Trotzdem tritt Google mit seinen Schritt in Wettbewerb zu Amazon und eBay.  Der „Kauf“-Button wird nur für entgeldliche Inserate angeboten, Google will damit Verluste durch geringern Werbemöglichen bei mobilen Resultaten ausgleichen.

Das Ziel des Kaufen-Buttons ist es, die Nutzer auf Google Shopping verbleiben zu lassen, an Stelle sie in den Online-Shops des passenden Händlers zu leiten. Google testet die neue Funktion erst einmal mit einer Anzahl handverlesener Anbieter, zusätzliche sollen in den nächsten Kalendermonaten folgen. Die teilnehmenden Anbieter sollen für Mausklicks zahlen, die von der Werbeanzeige auf die Produktseite linken. Die Online-Shops haben den Ablauf der Order und des Versands trotzdem nach wie vor in der Hand. Außerdem grübelt Google anscheinend über ein neues Angebot nach, das eine zweitägige Anlieferung für über Google Shopping erworbene Artikel erlauben soll. Bezahlt wird darauffolgend mit den Information, die der Auftraggeber in ihren Google-Nutzer-Accounts hinterlegt hat. Mit der Implementierung eines diesen Buttons transformiert Google sich mittelbar zum Marktplatz und tritt damit in Wettbewerb zu Online-Marktplätzen wie eBay und Amazon und über die Bezahldetails bekommt das Unternehmen darüber hinaus zusätzliche Einblicke in seine User.

Dass Google die Anstrengungen in Tendenz E-Commerce verstärkt, sollte kaum überraschen: Seit langer Zeit greift die Firma Amazon immer wieder an und will anscheinend auch eine Portion vom E-Commerce-Kuchen haben. Darüber hinaus erhöht die Konkurrenz auch den Druck auf den Suchmaschinenbetreiber.

Sofortüberweisung ist kein „zumutbares Zahlungsmittel“

Eine wichtige Änderung für alle Online-Shop-Betreiber. Zukünftig darf bei Kreditkartenzahlung nur dann Geld vom Kunden verlangt werden, wenn auch andere kostenfreie Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehten. „Sofortüberweisung“ ist laut einem Urteil des Landgericht Frankfurt von Ende Juni 2015 ein „kein zumutbares Zahlungsmittel“. Bei den durch Online-Händler kostenfreien weiteren Bezahlmöglichkeiten muss es sich laut Gesetz ein gängies und zumutbares Zahlungsmittel handeln, wie z. B. die Barzahlung, eine Überweisung oder die Zahlung per Lastschrift. Nach Auffassung des Landesgericht Frankfurt erfüllt die Sofortüberweisung diese Anfüllungen nicht und sei weiter mit großen Risikien für die Datensicherheit verbunden.

Rakuten übernimmt Fits.me

Rakuten ist mit der Übernahme vom Fits.me weiter auf Wachstumskurs in Europa. Mit dem Service von Fits.me können User virtuell Kleidung anprobieren. Weiter sollen Einzelhändler zusätzliche Informationen über die Interessen ihrer Nutzer bekommen und somit in der Lage sein ihr Angebot besser auf die Nachfrage abzustimmen.

Fits.me wurde mit seinen jetzt 65 Mitarbeitern in Estland gegründet und hat seinen Firmensitz zwischenzeitlich in London. Das Unternehmen soll weiterhin eigenständig agieren und en der Weiterentwicklung der Technologie und am Ausbau der Kunden arbeiten.